Bayerischer Wald

Regenfluss1

Georg Britting meinte: „Das ist nicht ein Wald wie sonst einer, dieser Böhmerwald. Er ist so schwarz wie sonst keiner, so hat ihn noch keiner gemalt, wie er ist.“ Böhmerwald? Gewiss doch. Bis vor hundert Jahren wurde das Waldgebirge an der bayerisch-böhmischen Grenze nur „Böhmerwald“ genannt. Erst dann bürgerte sich der Name „Bayerischer Wald“ ein.
Was ist das für ein Wald, der hier seit der letzten Eiszeit wächst, also seit rund 10 000 Jahren?

Er ist vor allem Europas größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Im restlichen Deutschland wurden die Wälder oft schon früh gerodet, wuchsen dann wieder und wurden erneut kahl geschlagen. Und er ist eine der weltweit schönsten Wandergegenden.

Überblick über das Feriengebiet Bayerischer Wald
Die letzte Großstadt des Mittelalters: Regensburg.
Am südöstlichen Rand: das alte Bistum Passau.
Zwischen den beiden Städten: Straubing.
Am Großen Pfahl: Kötzting, Viechtach und Sankt Englmar, Cham, Regen und Tittling.
Am Großen Arber: Bodenmais und Bayerisch Eisenstein.
Wölfe und Luchse im Urwald: Der Nationalpark.
Zwei Naturparks: In der Oberpfalz.
Noch ein Naturpark: Steinwald.